Camping - Blog

Die Meinungen und Erfahrungen zum Campieren gehen z.T. weit auseinander. Ich möchte hier unsere Erkenntnisse und Ideen aus 30 Jahren Camping festhalten.

 

Matratze

Die Schaumstoffmatratzen im Wohnwagen sind eher einfach gehalten und nicht für alle ohne Rückenschmerzen verwendbar.

Wir haben diese ersetzt mit der deutschen Ausführung der Emma-one-Matratze. Leider kann diese in der Schweiz nicht beschafft werden. In der Schweiz gibt es nur die kaufkraftangepasste, technisch hochstehende Matratze zum mehrfachen Preis. Für den Wohnwagen eher übertrieben.

Daher haben wir diese in Deutschland bei Emma gekauft.
Nach Mass ist diese nicht erhältlich. Wir haben die 80x200 grosse Matratze gekauft und gekürzt.

Dies kann einfach mit dem Brotmesser bewerkstelligt werden. Das innere Flies kann umgefalzt und zugenäht werden. Im äusseren Schutz haben wir einen Falz eingenäht.

 

Schuhschublade

Bereits seit über 17 Jahren hatten wir den Gasofen nie inbetrieb gehabt und in der Zwischensaison immer mit einem kleinen Heizlüfter geheizt. Der Wohnwagen ist ein relativ kleines Volumen und ist schon nach kurzer Zeit wohlig warm. Selbstverständlich für Wintercamping ist dieses Vorgehen nicht praktikabel.

Daher haben wir im letzten Wohnwagen bei der Anschaffung des Movers den Ofen ausgebaut und dort die Gerätschaft für den Mover untergebracht.

Bei der Anschaffung des neuen Wohnanhängers haben wir den Gasofen gleich ausbauen lassen und verkauft und an dessen Stelle eine Schuhschublade eingebaut. Es hat Platz für mehrere Schuhe und um diese zu erreichen muss man nicht in die Knie gehen. Für die Schuhe ist in den meisten Wohnwagen kein Platz vorgesehen oder umständlich erreichbar.

Eintöpfe

Das Frisch- und Abwasser muss in aller Regel hin- und wieder weggetragen werden. Daher macht es keinen Sinn, z.B. Nudeln, Kartoffeln und Gemüse in Wasser zu kochen.

Ich mache in aller Regel Eintöpfe. Fleisch, Gemüse und was auch immer wird nacheinander entsprechend der Kochzeit in die Pfanne getan. Bei warmem Wetter draussen auf dem Grill, bei schlechtem Wetter innen auf dem Kochherd.

Das Wasser wird in kleinen Raten dazu gegeben. Nachteil: das Kochen muss laufend überwacht werden, so dass es nicht anbrennt und so dass nicht am Schluss zuviel Wasser enthalten ist.

Spagetti werden dafür halbiert. Bandnudeln verwende ich die kurzen.

Die Kochzeit verlängert sich dadurch etwas. Dafür muss anschliessend nur eine Pfanne abgewaschen werden.

 

Pfannenpizza

Ich habe ab und zu Lust auf Pizza und zwar nicht die dürren italienischen, sondern die reich mit ganzen Tomaten, Peperoni, Schinken, Kapern, Oliven, Käse usw. belegten. Die meisten Camper haben keinen Backofen dabei und im Omnia-Bachofen ist eine Pizza zwar möglich aber eher umständlich.

Der gekaufte oder selber hergestellte Pizzateig wird in eine beschichtete Pfanne gelegt und nach Wunsch mit was auch immer belegt.

Bei zugedeckter Pfanne wird 5 Minuten bei voller und ca. 20 Minuten bei reduzierter Leistung gebacken. Gegen Ende der Backzeit zwischendurch mit einer Holzkelle prüfen wie der Boden der Pizza aussieht.

 

Brot backen

Im Ausland und leider auch zuhause in der Schweiz gibt es oft kein gescheites Brot,  insbesondere welches auch länger als einen Tag überlebt. Oft ist es am Kauftag supper, aber bereits am nächsten Tag "gummig". Daher backen wird zuhause wie auch beim Campen das Brot selber.

Dies hat zudem den Vorteil, dass das Herstellen des Brotes besser auf den Brotkonsum abgestellt werden kann. Es kann z.B. auch am Sonntag kurz ein Brot gebacken werden.

Mit dem Schwedenbackofen, Omnia, kann das mit Backmischung, welche bereits Hefe und Salz enthält, selber bewerkstelligt werden. Die Backmischung nehmen wir insbesondere ins Ausland abgewogen von zuhause mit.

Früher habe ich den Teig von Hand geknetet. Heute habe ich eine kleine Handknetmaschine dabei. Dabei muss geachtet werden nicht die billigste Maschine zu wählen, da für den Teig eine gewisse Leistung nötig ist.

Ich knete jeweils ein halbes Kilogramm Mehl mit 2.5 dl leicht warmem Wasser, Dies teile ich auf zwei Brote auf und lege diese in den Omnia-Backofen. Nach 10 Minuten auf voller Leistung und ca. 45 Minuten auf minimaler Leistung ist das Brot parat. Die Zeiten können je nach Herd variieren. Wer eine gute Nase hat kann den richtigen Zeitpunkt riechen.

 

Omnia Backofen  Temperatur

Um eine gewisse Vorstellung über die Temperatur der Oberhitze zu erhalten habe ich einen Thermometer von OutdoorChef eingebaut. Dafür muss im Deckel eines der Lüftungslöcher leicht aufgebohrt werden.

 

Backen mit dem Omnia Backofen

siehe auch --> https://www.youtube.com/watch?v=peM3yrl_xJY (allenfalls Link in Browser übernehmen)

Neben dem Backen von Brot kann der Ofen auch  für viele andere Backwaren verwendet werden.

So haben wir für alle Fälle Aufbackbrötchen dabei, welche sich im Ofen schnell fertig backen lassen.

Im gleichen Ofen haben wir auch schon Haselnusskuchen, Tirolerkuchen, gefüllte Tomaten gefüllte Peperoni, Ofen-Pommesfrites, Kartoffelgratin, Pizza, Pizza Calzone, Guiche und vieles mehr gebacken. Es ist eigentlich alles möglich, was auch zuhause möglich ist. Die Backzeiten entsprechen ungefähr denjenigen wie im normalen Backofen.

Damit nichts anklebt gibt es eine Silikonschale, welche eingelegt werden kann und Backspray mit welchem die Backform oder die Silikonschale eingesprayt werden kann.

Am Beispiel der gefüllten Tomaten - auch das Backen kann im Sinne eines Eintopfes ganz einfach bewerkstelligt werden.

Das Hackfleisch und der Reis werden gleichzeitig roh in die Form gegeben.

 

Grill

Mit Familie hatten wir einen grossen Grill dabei. Der Aufwand für das Putzen ist aber gross. Seit wir zu Zweit unterwegs sind, haben wir einen kleinen Grill von CADAC dabei. Dieser weist auf einen Grill, eine Grillplatte, eine glatte Platte auf und einen Deckel, welcher als Wok verwendet werden kann, womit auch einfach Eintöpfe gemacht werden können. Allerdings kann auf den Grill auch eine normale Pfanne gestellt werden. Die Grillplatte hat die Grösse eines Tellers und kann einfach mit dem Geschirr zum Spülen mitgenommen werden. Für Fleisch für zwei Personen mit Zutaten oder vier Personen ohne Zutaten reicht dieser Grill aus. Wir grillieren also auch für Besuch.

Die neuste Ausführung ist mit einem Piezo zum Zünden und als Option mit Beinen erhältlich.

siehe auch --> https://www.youtube.com/watch?v=jx4OoPDbkUk (allenfalls Link in Browser übernehmen)

 

Fernsehen

Auch wir sind älter geworden und haben einen Fernseher dabei. Leider wurde DBT in der Schweiz am 3. Juni 2019 abgestellt und auch wir sind auf eine SAT-Anlage angewiesen.

Insbesondere sind aus irrwitzigen Gründen die Schweizer Sender nicht auf dem gleichen Satelliten wie alle anderen Sender. Dh. ein dauerndes Verstellen ist angesagt.

Das Einrichten einer SAT-Schüssel ist nicht ganz so einfach. Das finden des richtigen Satelliten ist keine einfache Aufgabe. Und das dauernde Verstellen zwischen Schweizer und ausländischen Sender auch nicht.

Deshalb haben wir uns entschlossen eine automatische SAT-Anlage, Snipe V03, zu kaufen. Das Steuergerät und die Verkabelung habe ich fest montiert. die Antenne stelle ich vor Ort einfach auf das Dach. So habe ich je nach Begebenheit noch die Wahl des Standortes. Ausweichen von überhohen Campern oder Bäumen.

Nicht gerade elegant gelöst ist die Steckverbindung für den Antrieb. Aber als Camper sind wir ja gewohnt zu improvisieren.

 

Heizen

Den Gasofen haben wir ausgebaut.

In der Zwischensaison heizen wir mit einem kleinen Keramik-Elektroöfeli. Dabei muss beachtet werden, dass für Campingplätze mit etwas schwachen Stromanschlüssen die Einstellmöglich von 500 - 750 Watt möglich ist. Für das kleine Volumen eines Wohnanhängers reicht dies ohne Probleme. Innert kürzester Zeit ist es wohlig warm im Wohnwagen. Bei schwacher Anschlussleistung muss daran gedacht werden, dass nicht der Heizlüfter und z.B. der Wasserkocher gleichzeitig betrieben werden.

In der Wintersaison gehen wir nicht campieren. Dafür wären dann wirklich der Gasofen nötig.

 

 

Gas

Wir sind unterwegs mit den blauen Gasbehälter von CampingGaz. Davon haben wir immer zwei dabei, dh. wenn eine leer wird, kann diese schnell gewechselt werden. Im Gegensatz zu den grossen Standardgasflaschen, welche in der Frontbox viel Platz wegnehmen und ein grosses Gewicht haben, können die blauen Flaschen in Europa auf fast jedem Campingplatz und in Einkaufzentren gegen volle ausgetauscht werden.

Eine Flasche hält in der Regel für normales Kochen, Backen und Grillieren zwei bis drei Wochen.

Damit der Grill von der gleichen Flasche betrieben werden kann, habe ich einen Zweiweghahn mit einem 5 Meter langen Schlauch installiert.

Übrigens betreiben wir auch unseren Gasgrill zuhause mit diesen Flaschen. So haben wir dauernd drei blaue Flaschen im Umlauf.

 

Sturmband

Ich werde immer wieder belächelt, wenn ich bei schönstem Wetter mein Sturmband montiere. Ich bin aber schon oft froh gewesen. Gibt dieses bei Gewitter oder Sturm doch die Gewissheit, dass das vorne offene Vorzelt auch wirklich stehen bleibt. Echte Probleme haben oft Camper mit Sonnensegel oder mit den fest montierten Sonnenstoren. Diese sind alles andere als Wetterfest.

Das Sturmband besteht aus zwei massiven Winkelprofilheringen, welche ich mit einem Zimmermannshammer in den Boden schlage und einem Spannband, welches ich schön gerade hinter dem vordersten Teil des Sonnenzeltes verlege.

 

 

Vorzelt

Mit den Kindern hatten wir immer ein Vorzelt dabei. Mit der Familie braucht es einfach Platz.

Seit wir zu Zweit unterwegs sind haben wir ein Sonnenvorzelt mit Carbonstangen dabei.

Dieses ist im Gegensatz zu einfachen Sonnensegel sturmfest und kann auch bei unwirtlichen Wetterverhältnissen mit den beiden Seitenwänden noch angenehm sein.

Im Gegensatz zum Vorzelt ist das Sonnenvorzelt innert kürzester Zeit montiert und man haut nur einen Bruchteil der Heringe in den Boden.

Für Kurzaufenthalte haben wir eine Markise mit Seitenwänden installiert. Diese ist allerdings nicht sturmfest, dient aber bei Kurzaufenthalten und bei unsicherem Wetter am Anfang oder Ende eines Aufenthaltes.

 

Wohnanhänger - Wohnmobil

Wir sind nach wie vor mit dem Wohnanhänger unterwegs. Diese Art des Campierens hat den Vorteil, dass das Zugfahrzeug für den normalen Gebrauch zur Verfügung steht. Mit diesem kann im Gegensatz mit dem Wohnmobil, auch z.B. mitten in einer Stadt, in einem Parkhaus unter engen Verhältnissen parkiert werden. Auch gibt es heute immer mehr Bereiche, z.B. Hafengebiete, Parkanlagen und dergleichen, welche mit einer Höhenbeschränkung versehen sind. Ausflüge, auch weiter als mit dem Fahrrad erreichbar, sind mit dem PW einfach möglich. Die vermeintliche Mobilität mit dem Wohnmobil beschränkt sich damit auf einen schnellen Wechsel des Campingplatzes und der Region. Mit dem installierten Moover und der Markise und entsprechender Vorbereitung ist dies auch mit dem Wohnanhänger mehr oder weniger bequem machbar.

Weiter fährt man nicht gerade mit der ganzen Wohngelegenheit davon, wenn man irgendwohin fahren will. Insbesondere bei unterschiedlichen Interessenlagen nicht zu unterschätzen. Der Wohnwagen bleibt auf dem Campingplatz, wenn jemand z.B. einkaufen geht. Es muss nicht jedesmal aufgeräumt werden.

Wir bleiben in der Regel länger auf einem Campingplatz. So gibt es die Gelegenheit die Region etwas intensiver kennen zu lernen und allenfalls Kontakt mit der Bevölkerung und mit den Campingnachbarn zu haben.

Es ist zudem auch eine Kostenfrage. Ein Wohnanhänger kostet um die Fr. 25'000.-, auf dem Occasionsmarkt noch wesentlich billiger. Ein Wohnmobil kostet schnell mal Fr. 80'000.- und wesentlich mehr. Dies für ein paar wenige Wochen Ferien. Insbesondere bei Wohnmobilen unter 3.5 t ist der Platz zum Wohnen und für die Ausrüstung mehr als knapp. Zudem benötig ein Wohnmobil einen Unterhalt wie ein PW und die übergrossen Wohnmobile zahlen Schwerverkehrsabgaben und haben wesentlich höhere Autobahnkosten im Ausland.

Auch das vermeintliche schwierige Manövrieren hält sich in Grenzen. Von Zuhause zum Campingplatz fährt man zu fast 100% auf Autobahnen und grösseren Strassen. Es muss im Strassenverkehr, insbesondere zusammen mit Fahrradfahrer beachtet werden, dass der Anhänger breiter als das Auto ist. Zum Manövrieren auf dem Campingplatz kommt heute mehrheitlich der Moover zum Einsatz. Für die jeweils eher engen Zufahrten zum Campingplatz ist es für die Wohnmobil- wie für die Wohnwagenfahrer ähnlich heikel. Für das Manövrieren für Einkauf und Ausflüge ist man mit dem gewohnten PW unterwegs. Kein Vergleich zum ungewohnt grossen Wohnmobil.

Tatsache ist allerdings, dass jüngere Jahrgänge für das Gespannfahren eine Prüfung ablegen müssen. Die Kosten dafür sind aber in keinem Verhältnis zu den Mehrkosten für ein Wohnmobil.

Zudem frage ich mich manchmal ob gewisse Neu-Wohnmobilcamper nicht vernünftigerweise auch eine Prüfung ablegen müssten. Das Fahren mit diesen z.T. übergrossen Wohnmobilen ist auch anspruchsvoll.

Trotzdem sind die Wohnmobile ganz klar auf dem Vormarsch. Seit einigen Jahren nimmt der Verkauf von Wohnmobilen rasant zu, derjenige von Wohnwagen bleibt konstant. Insbesondere in der Zwischensaison ist man als Wohnwägeler schon fast ein Exot.

 

Camping - Hotel - Ferienwohnung

Im Gegensatz zum Hotel ist das Campieren wesentlich lockerer. Man kann sich zudem, wenn gewünscht, selber versorgen und kann dem Rhythmus folgen, welcher einem gelegen kommt. Es müssen z.B. keine festen Essenszeiten eingehalten werden.

Zudem muss die Parzelle nicht zwingend von Samstag bis Samstag reserviert werden, dh. man kann unter der Woche anreisen und wieder abreisen.
Die Campingplätze sind in aller Regel an sehr schönen Orten gelegen. Mitten oder am Rand von Naturschutzgebieten, direkt am See, Fluss oder Meer.

Insbesondere für Ferien gemeinsam mit Kindern ist der Campingplatz eine gute Wahl. Die Kinder können sich austoben und die Ferien in vollen Zügen geniessen. Die Eltern müssen nicht dauernd genervt für Ruhe sorgen und der Jungmannschaft hinterher hetzen.

Sind die Kinder einmal draussen ist es auch für Ehepaare insbesondere in der Nebensaison eine gute Option um Ferien zu machen.

Camping hat heute nichts mehr mit spartanischen Ferien zu tun. Wir gehen auf Campingplätze *** oder höher. Hier sind in aller Regel einmalige Bedingungen vorhanden Die sanitären Anlagen sind z.T. sogar aussergewöhnlich grosszügig und schön und in aller Regel sehr sauber.

Wenn möglich, insbesondere für längere Ferien, versuchen wir einen Platz zu erhalten mit Strom, fliessend Frisch- und Abwasser. Und schon fast die Regel hat auch das Internet Einzug gehalten.

Nicht ganz zu vernachlässigen sind die Kosten. Eine Parzelle für einen Wohnwagen, ein Auto und zwei Personen kostet im billigsten Fall so um die Fr. 25.- im teuersten Fall um die Fr. 50.- (Castel Camping einsamster Klasse) pro Nacht.

Eher negativ ist zu vermerken, dass die Rücksichtnahme und die Hilfsbereitschaft in den letzten Jahren sehr gelitten hat. Insbesondere ältere Ehepaare reisen mit dem übergrossen Wohnmobil an, steigen kurz aus um den Strom anzuschliessen und leben für sich alleine. Der Kontakt zu anderen Camper und die Hilfsbereitschaft hat so schon stark gelitten.

 

 

Kabelrolle

Für den elektrischen Anschluss haben wir eine Kabelrolle mit 50 m Kabel dabei. Es ist dieselbe Kabelrolle, welche wir auch zuhause benutzen. Damit können wir auf Schweizer Campingplätzen und auf deutschen Campingplätzen über einen Übergangsstecker direkt in die normale Steckdose einstecken. Für den Anschluss an Europa-Stecker (heute fast immer Standard) haben wir ein Übergangskabel dabei. Für spezielle Fälle haben wir ein vorbereitetes Kabel dabei, an welchem ein vor Ort gekaufter Stecker montiert werden kann.

Wenn geheizt wird, muss das Kabel von der Rolle abgerollt werden.

 

 

Frisch- und Abwasser

Wenn möglich fülle ich den Wassertank mit einem Schlauch, sonst mit einem flexiblen 12 l Behälter.

Wasser, welches wir ungekocht als Trinkwasser verwenden, füllen wir im Sanitärgebäude in eine PET-Flasche. Wasserbehälter, Leitungen in und ausserhalb des Wohnwagens, sind nicht immer über alle Zweifel erhaben.

Abwasser sammeln wir in einem Behälter und kippen diesen regelmässig in den Ablauf. Schlauchverbindungen haben sich nicht bewährt, da dazu das Gefäll stimmen muss. Zudem darf keine Rückstau entstehen, da die Ablaufleitungen im Wohnanhänger nicht absolut dicht sind.