Bienen betreuen

Die zwei ersten Jahre haben wir mit mehr oder weniger grossem Erfolg überstanden - aus Fehlern lernt man.

Nun steigen wir in das neue Jahr und wenden alle in den ersten beiden Jahren gemachten Erfahrungen an.

 
Königinnen zeichnen, 24.04.2019

Im Augenblick gilt die ganze Aufmerksamkeit dem Verhindern des Schwärmens. Dies ist zwar eine natürliche Form der Vermehrung. An unserem Standort ist es allerdings sehr schwierig geschwärmte Völker einzufangen und zudem sind wir nicht jeden Tag vor Ort.

Dazu werden die Völker mit Mittelwänden erweitern und die Drohnenwabe wird ausgeschnitten, so dass sie immer etwas zu tun haben und so dass wir einfach überprüfen können, dass der Bautrieb vorhanden und damit die Gefahr des Schwärmens nicht so gross ist.

Gleichzeitig haben wir nun überall den Honigraum eröffnet oder ergänzt.

Auch haben wir die Königinnen, welche wir gesehen haben, gezeichnet. Seit letztem Jahr nicht nur mit Farbe, sondern auch mit Nummer. So ist es einfacher die Königinnen zu finden und im Falle eines Schwarmes kann festgestellt, woher der Schwarm kommt.

Da spaziert sie davon

Honigraum, 11./16./19.04.2019

Bei den ersten Völkern glänzt bereits die im Brutraum eingehängte Honigwabe. Der Zeitpunkt für das eröffnen den Honigraumes. Drei Völker sind bereits sehr fit mit aufgesetztem Honigraum und erweitertem Brutraum. 2 Völker sind noch etwas langsam unterwegs, entwickeln sich aber auch ordentlich.

Es brummt, 05.04.2019

Die Völker entwickeln sich rasant. Bereits haben wir Dronenwaben ausgeschnitten und Mittelwände erweitert und in einem Honigrähmchen glänzt schon der Honig.

Viel frische Brut, Maden und Eier in allen Völkern.

Mittelwände giessen, 03.04.2019

Wir haben nun das erste Mal Mittelwände gegossen.

Die luftgekühlte Mittelwandgiessform ist genial. Diese wurde vom Hersteller auf das Mass für CH-Kasten umkonstruiert. Die Schürze für das Rückfliessen des überschüssigen Wachses hat sich bewährt.

Aufgewärmt haben wir den Wachs in einem Melchkessel aus Chromstahl in einem WEK-Einkochtopf.

Damit dieser nicht verschmutzt haben wir in einen grossen Deckel einer Abfalltonne ein Loch geschnitten, aus welchem der Wachs geschöpft werden kann.

Es muss unbedingt ein Schöpfer in der Grösse von ca. 0.5 Liter gewählt werden. Nur so lässt sich die Form zügig genügend füllen.

Die Abkühlzeit beträgt ca. 20 Sekunden. Wenn man noch ein paar Sekunden wartet, löst sich die Mittelwand von der unteren Platte und kann einfach der oberen Platte entnommen werden.

So haben wir heute zügig 75 Mittelwände gegossen.

Diese haben wir auch gleich ratonell in die Waben eingelötet.

Völker einquartiert, 29.03.2019

Heute haben wir zwei weitere Völker einquartiert. Eines davon war sehr friedlich, das zweite hat uns schon etwas gefordert.

Bei zwei Völkern war die Futter/Drohnenwabe bereits bis unten verbaut. Daher haben wir bereits die Honigwabe und die Drohnenwabe eingehängt.

Prüfen, 22.03.2019

Unser Volk 6, welches wir mit viel Bienen und ohne Königin angetroffen haben, wurde mit viel Mut mit einem Mini-Jungvolk mit Königin verstärkt. Es sieht so aus, dass dies funktioniert hat. Wir haben ordentlich Brut und frische Maden gefunden.

Die beiden anderen Völker haben bereits die Drohnenwabe ausgebaut und bereits bestiftet. Dh. es geht voll vorwärts.

Wachs klären, 16.03.2019

Bei den ersten Versuchen für das Giessen von Mittelwänden hat sich gezeigt, dass der Wachs absolut sauber und frei von Wasser sein muss. Daher ist das Klären nach dem Wachsschmelzen ein Muss.

Hier das Resultat:

Der Frühling kommt bestimmt, im März 2019

Die Bienen sind bereits sehr fleissig und tragen viel Pollen nach Hause, so dass die Jungmannschaft gedeiht.

Frühlingsputz, Frühlingskontrolle 27./28.02.2019

Wir haben den wunderschönen und warmen Tag benutzt um unsere Völker durchzusehen und den Frühlingsputz zu machen.

Leider wurden wir ziemlich gefrustet.

Bei einem Volk war gerade eine Räuberei im Gange. Viele tote Bienen, nervöse und aggressive Flugbienen. Allerdings handelte es sich um das Volk, welches wir bereits als sehr schwach erkannt haben. Daher wahrscheinlich auch die fehlende Möglichkeit sich gegen die Räuberei zu wehren.

Ein weiteres Volk hatte Buckelbrut, keine sonstige Brut und damit auch keine Königin. Wir haben auch dieses Volk abgewischt.

Positiv zwei Völker, welche wunderschöne Brut aufwiesen mit Waben mit viel Pollen und Brut und vielen Bienen, welche ansitzen - siehe Bild rechts.

Hinter einem Trennsheet haben wir diesen eine Futterwabe zum Ausschlecken mitgegeben und da der März eher kühl werden wird jeweils 2 schöne Futterwaben.

Imker Schutzanzug

Als mittelschwerer Bienenstich-Allergiker arbeite ich bereits seit längerem mit dem Anzug Cool. Dieses besteht aus drei Lagen, davon zwei Netzlagen, welche verhindern, dass der Stachel der Biene bis zu mir reicht und trotzdem leicht zu tragen ist.

Seit ich mit diesem Anzug imkere, hat mich keine Biene mehr gestochen.

In der Zwischenzeit hat Bienenland.ch den Anzug auch in der Grösse xxxl, mit welchem ich mich besser bewegen kann und Handschuhe deren Stulpen aus dem gleichen Material gefertigt sind.

 

Wir sind wieder einmal im Anzug zurückgefahren. Bienen im Auto?

 

 

Einengen  08.02.2019

Bereits fängt das Bienenjahr wieder an. Bei Temperaturen um die 8°C haben wir eingeengt. Von hinten haben wir alle Waben entnommen bis die ersten Bienen sichtbar wurden. Zur Kontrolle, dass die Bienen genügend Futter haben, wird eine gut verdeckelte Futterwabe hinten angehängt. Diese wird von den Bienen erst als Futter genommen, wenn es vorne kein Futter mehr hat. So können wir durch das Fenster prüfen, dass noch genügend Futter vorhanden ist. Den Bienen haben wir bereits Vitalis zur Verfügung gestellt. Dieses enthält dringend benötigtes Futter für erste Aufzucht der neuen Brut. Dieses wird allerdings nur genommen, wenn nicht genügend eigenes Futter in den Waben vorhanden ist.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir gleichzeitig feststellen, dass die 5 Völker, welche wir eingewintert haben noch da sind. Allerdings bei einem Volk sind wir nicht sicher, wie dessen Zustands ist. Dies wird sich dann Anfang März zeigen, wenn wir die Völker durchsehen und den Frühlingsputz machen.

Vitalis Eiweissfutter: In der Zeit des Bienenwechsels vom Wintervolk zum Sommervolk geben die altersschwachen Stockbienen ihre letzte körpereigenen Eiweissreserven an den ersten Brutsatz ab. Ohne zusätzliche Eiweissnahrung bleiben die Völker in der Entwicklung stehen. Eine reine Zuckerfütterung kann den grossen Eiweissbedarf der Bienen nicht decken. Eiweiss ist der Grundbestandteil des Futtersaftes und darum für die Ernährung der Brut absolut unentbehrlich. Keine Brut ohne Eiweissnahrung. Vitalis gibt den Bienen neue Impulse ( Eiweiss, Kohlenhydrate, Aromastoffe, Spurenelemente und Wasser ). Die erhöhte Versorgung mit Eiweiss aktiviert die Legetätigkeit der Königin für vermehrten Bruteinsatz. Voraussetzung für eine neue gesunde Bienengeneration.

Winterruhe

Der Imker lässt die Bienen nun in Ruhe. Diese sammeln sich in der Wintertraube, in welcher diese eine Temperatur von ca. 25°C aufrecht halten und so auch bei Minustemperaturen überleben. Sie halten damit die Königin warm und später dann auch die neue Brut, mit welcher im Frühling dann wieder gestartet wird. Die Wärme entsteht durch die Bewegung der Muskeln. Dafür benötigen die Bienen das Futter, welches diese im Herbst eingelagert haben.

Winterbehandlung 02.01.2019

Die Behandlung im letzten Jahr mit dem Verdampfer hat nicht überzeugt. Ein wesentlicher Teil des Pulvers blieb als Rückstand im Behälter und insbesondere auch im Rohr. Wie diese Behandlung tatsächlich gewirkt hat, konnte nicht abgeschätzt werden. Sicher war einzig, dass kaum je ein volles Gramm tatsächlich im Stock angekommen ist.

Am Imkerkongress in Amriswil haben wir den Oxalisator gesehen. Dieser macht eigentlich genau das gleiche. Das Oxalsäurepulver wird in einem Behälter erhitzt und mit einem Ventilator im Stock verteilt. Dies allerdings statt mit einer Flamme, elektrisch. Das Arbeiten mit einem Brenner entfällt damit.

Ein Erfahrungsbericht eines erfahrenen Schweizer Imkers und Recherchen im Internet haben uns überzeugt.

Wir haben den Oxalisator nun bei unseren verbleibenden 5 Völker eingesetzt.

Die Energie haben wir von unserer Solaranlage bezogen. Offenbar hat die Leistung dafür knapp ausgereicht.

Das Oxalsäurepulver wurde jeweils fast ohne Rückstände verdampft und im Stock verteilt. Beim ersten und einem weiteren Bienenvolk mussten wir allerdings die Heizung zweimal laufen lassen. Beim ersten war alles noch eiskalt, beim zweiten konnte die Ursache nicht eruiert werden.

Die Behandlung konnten wir im Innern des Bienenwagens durchführen. Geschützt vom Wind, ohne auf ein Böckchen zu klettern.

Die Bienen liessen sich nicht gross stören. Nur in einem Fall sind ein paar Bienen in den Oxalisator gestiegen.

Es ist klar, dass diese Behandlung nur bei brutfreien Völkern richtig wirkt.

Von Vorteil wird eingangs Winter ein einteiliges Deckbrett installiert, was wir sowieso mit dem Beginn der Varroabehandlung und Fütterung gemacht haben. Bei kleinen Völkern muss das Fenster kurzfristig nach vorne verschoben werden.

Allerdings war es angezeigt innerhalb des Raumes mit einer tauglichen Schutzmaske zu arbeiten, was ja sowieso die gesundheitlich sicherere Variante ist.

 

Weihnachtsmarkt 2018  30.11.2018

Wir waren wieder präsent am Weihnachtsmarkt in Turgi. Ein Geschäft ist das ja nicht wirklich, der Ertrag ist in keinem Verhältnis zum Aufwand. Aber wir hatten viele interessante Gespräche mit Turgemer, Auswärtigen und sogar mit Imker aus der Region.

Einzigartig Turgi  11.2018

Ab sofort sind in verschiedenen Geschäften in Turgi einzigartige für oder in Turgi hergestellte Produkte erhältlich. Diese sind mit dem Label „einzigartig Turgi“ gekennzeichnet.

Dies betrifft auch unseren Honig, welcher seit einiger Zeit im s'Brottäschli und neu in der Bäckerei Frei in Turgi und in Wil-Turgi gekauft werden kann.

Der Honig wird ausser im Verwandten- und Bekanntenkreis auch wirklich nur in Turgi angeboten.

Der Honig kommt ausschliesslich von unseren Bienen. Dieser wird als Frühlingshonig cremig und Sommerhonig flüssig in 250-er und 500-er Gläser angeboten.

Es hat solange es hat.

Verroabehandlung 06.10.2018

Wegen Krankheit und Abwesenheit sind wir leider etwas spät und haben in den letzten Wochen auch nicht mehr im Detail in die Völker geschaut.

Wir sind gefrustet!

Ein Volk wurde komplett ausgeraubt. Kaum ein Tropfen Futter war noch vorhanden. Bienen hatte es kaum mehr. Die Wachsmotten haben zugeschlagen - alles war zerfressen. Das Volk mussten wir auflösen.

Einem zweiten Volk geht es auch sehr schlecht. Königin mit einigen Bienen und Brut waren im vorderen Teil noch vorhanden und haben die Waben offenbar verteidigen können. Im hinteren Teil haben die Wachsmotten auch da zugeschlagen. Krankheiten und verkrüppelte Bienen konnten wir nicht feststellen. Wir haben das Volk neu einquartiert, allerdings mit wenig Hoffnung.

Die verbleibenden Völker machen einen guten Eindruck. Der Boden ist aufgeräumt, die hinterste Wabe sieht gut aus.

Wir haben diese mit Nassenheider-Verdunster versorgt.

Wir sind gespannt. Die Durchsicht nach der Varroabehandlung wird uns zeigen wie es in den verschiedenen Völker aussieht.

aus lauter Frust und viel Arbeit keine Fotos gemacht

Varroabehandlung  Ende 24.08.2018

Die Behandlung mit Liebig hat nicht richtig funktioniert. Auch die Erweiterung des Löschblattes hatte nur einen geringfügigen Einfluss. Der Verdunstung lag zwischen 10 und 18 ml/Tag. Soll wäre 20-26 ml/Tag.

Offenbar ist dieses Gerät doch sehr temperaturabhängig.

Wir hoffen, dass wir trotzdem die meisten Milben erwischt haben.

Hingegen hat die Behandlung mit Nassenheider für beide Völker einwandfrei funktioniert.

Wir werden daher die 2. Varroabehandlung mit Nassenheider machen.

Leider gibt es die Ausführung für den CH-Kasten mit Schraubverschluss auf dem Behälter nicht zu kaufen. Dh. wir müssen diese Ausführung selber umbauen.

Unverständlich - die Skala im Behälter ist nur gespritzt und nicht gemalt - wir mussten diese nachmalen, da sie sonst im Bienenkasten nicht sichtbar ist.

 

Varroabehandlung  13.08.2018

Das Wetter spielt nicht mehr verrückt und es ist zu erwarten, dass die Temperatur nicht mehr über 30°C gehen wird. Zudem ist es höchste Zeit die Varroabehandlung zu starten.

Bei zwei Völkern machen wir einen Test mit dem Nassenheider-Dispenser. Ich habe diesen umgebaut, so dass die Ameisensäure zuhause in aller Ruhe aufgefüllt werden kann. Im Bienenwagen muss dann nur noch der Deckel entfernt, das Teil mit dem Docht montiert und die Flasche lagerichtig in den Rahmen gesteckt werden.

Wir sind gespannt wie die Bienen damit umgehen.

Fütterung  07.08.2018

Für die Varroabehandlung ist es immer noch zu heiss und es ist sinnvoll vorher einen ersten Teil des Futters zu geben.

Da ich nicht wieder die Futtergeschirre montieren wollte und trotzdem Futtersirup verdünnt reichen wollte, habe ich die       6 kg- Box um 0.9 Liter erleichtert und mit Wasser ersetzt.

Das überschüssige Futter verfüttern wir auch verdünnt den beiden Ablegern.

Aber Achtung! Die Boxen schliessen zum Teil nicht mehr richtig und dh. der Ausguss muss zugeklebt werden.

Wir hatten zudem zwei Boxen, welche auch ohne Manipulation undicht waren. Die die Boxen sind nicht immer auf den Zeitpunkt der Varroabehandlung leer .

Wir sind daher nicht überzeugt, dass das der richtige Weg ist und werden nächstes Jahr wieder mit Futtergeschirren füttern.

Sommerhonig  06.08.2018

Es ist wieder soweit. der Sommerhonig fliesst in die Kübel.

Wir haben beim Abdeckeln etwas genauer hingeschaut und hingeschmeckt. Interessant wie unterschiedlich der Honig zum Teil aussieht und auch schmeckt. Dies sogar innerhalb des gleichen Bienenvolkes und innerhalb einer Wabe.

Beim Zurückfahren waren wir unsicher, ob es noch Bienen im Auto hat:

Ableger   04.07.2018

Die Ableger entwickeln sich super und wurden gefüttert und erweitert. Diese sind unser Kapital für nächstes Jahr.

Neu zeichnen wir die Königinnen mit Nummern. Dies hat den Vorteil, dass bei einem Schwarm erkenntlich ist woher die Königin kommt.

Honig abfüllen  15.06.2018

Uns hat letztes Jahr gestört, dass der Honig für das Abfüllen noch umgeschüttet werden muss. Neben der Tatsache, dass der Honig in zwei Behältern zusammengeschoben werden muss, was eine klebrige Sache ist, stört der Verlust, welcher dabei entsteht.

Daher haben wir einen Honigkübeldeckel mit einem Hahn versehen. Diesen Deckel verwenden wir nun jeweils für das Abfüllen des Honigs. Damit dies einfach geht haben wir einen Holzbock hergestellt.

Honig rühren  14.06.2018

Für einen Kessel mit Rührwerk und Heizmöglichkeit ist unser Budget zu klein. Für das Rühren von Hand die Honigmenge zu gross und damit das ganze zu anstrengend..

Daher haben wir den Honig hart werden lassen, im Einkochtopf ca. 35°C erwärmt und mit einem Rapido-Rührer mit einem Betonmischer crémig gerührt.

Wir sind nun gespannt wie sich das bewährt.

Ableger  14.06.2018

Wir haben vor 1 bzw. 1,5 Monaten aus mehreren Völkern je einen Ableger gemacht.

Mit vollem Erfolg. Den ersten Ableger haben wir noch mit Oxalsäure behandeln können und hat jetzt schöne Brut. Beim zweiten waren wir trotzdem wir bereits nach einem Monat nachgeschaut haben zu spät. Diese Königin war schon voll aktiv und hat wunderschöne Brut gemacht.

Beide Völker haben und werden wir nun erweitern und mit Futter versorgen.

Honig schleudern 21./22.05.2018

Es ist wieder soweit. Der Raps ist verblüht und die Honigernte steht an. Wir haben beschlossen die Ernte ohne Stress auf zwei Tage zu verteilen.

Da wir vom letzten Jahr noch genügend ausgebaute Waben haben, konnten wir gleichzeitig die vollen Waben entnehmen und die leeren Waben einhängen. So mussten wir den Stock nicht umbauen und die Bienen haben wieder Platz und können ohne Bauen den Sommerhonig einlagern.

Wir haben ca. 100 kg Honig ernten können. Im Vergleich zum letzten Jahr waren die Waben normal mit Honig gefüllt. In den Waben waren im Durchschnitt 1,1 bis 1.4 kg Honig. Zum Vergleich letztes Jahr hatten wir Waben mit einem Gewicht von bis zu 2.5 kg gewogen. Hat vielleicht auch etwas zu tun mit dem fachmännischen Erweitern des Honigraumes.

Auch eines unserer mickrigsten Völker hat immerhin ca. 8 kg Honig eingelagert und sehr erstaunlich unser absolut kleinsten Volk vom letzten Jahr hat sich auf Rang 2 positioniert. Dh. für uns ganz klar, dass mit der Auslese im Frühjahr sehr subtil vorgegangen werden muss.

Dieses Mal haben wir jeweils von 4 Völkern je die vorderste Wabe separat geschleudert, in der Meinung Honig ohne Raps, dh. Blütenhonig zu gewinnen. Es ist tatsächlich ein Unterschied sicht- und schmeckbar. Wir sind gespannt.

Zum Frühstück konnten wir bereits den ersten neuen Honig aufs Brot streichen - mmh.

  

Das Team

Transportboxen

Die Transportboxen von Landi sind nicht billig aber haben sich wieder bewährt. Honigwaben lassen sich darin einfach und platzsparend versorgen. Auch haben die Boxen mit leeren oder auch gefüllten Waben ein noch vernünftiges Gewicht und lassen sich einfach stapeln.

Die Boxen sind dicht und es gibt keine Sauereien und vor allen Dingen ist man sicher, dass man nicht plötzlich Bienen im Auto hat.

Je nachdem wie stark dass man stapelt haben 11.13 Honigwaben platz.

Flach lassen sich auch Brutwaben so transportieren.

 

Honigglasetikette  Mai 2018

Wir erfüllen uns im 2018 den Wunsch nach einer eigenen individuellen Honigglasetikette

Erweitern, Honigraum  April bis Mai 2018

Wir sind fleissig daran die Völker derart zu betreuen, dass das Risiko eines Schwarmes minimiert wird. Die Völker werden mit zusätzlichen Brutwabenaben zum Ausbauen versehen und da zwei Völker bereits am Anschlag waren, haben wir einen Brutableger gemacht.

In einem Volk haben wir den zweiten Honigraum eröffnet. Ausser einem kleinen Volk haben alle den Anfang eines Honigraumes eingehängt.

Die Bienen sind sehr fleissig:

Honigraum 19.04.2018

Bereits ist es soweit - es baut und honiget gewaltig.

Und teilweise hat es schon massenhaft Brut und Bienen.

Bereits haben wir bei den aktivsten Völkern den ersten Drittel des Honigraumes montiert.

Auch unser eher zaghaftes Volk produziert nun massenhaft Brut und bringt nach wir vor viel Pollen in den Stock.

Gewaltig ist die Entwicklung unseres kleinen Ablegers vom letzten Jahr, welchen wir im Herbst eigentlich liquidieren wollten.

Königin kennzeichnen

Die Bienenköniginnen werden grundsätzlich markiert. So sind diese wesentlich einfacher im Gewuschel auf der Brutwabe zu finden.

An der Farbe "gelb" erkennt man, dass es sich um eine Königin aus dem letzten Jahr handelt.

Ab diesem Jahr werden wir diese allerdings mit Farbe und Nummer bezeichnen. Dies hat den Vorteil, dass die Herkunft bei einem Schwarm ohne Probleme bekannt ist.

 

Einlogieren Volk 15.04.2018

Als Ersatz für eines der gestorbenen Völker haben wir heute das Volk einlogiert, welches ich zu meiner Pension von den Mitarbeitern der Firma Mechtronik geschenkt erhalten habe.

Damit haben wir im Bienenwagen wieder 7 Völker.

Das Volk ist schon sehr aktiv. Daher haben wir im bereits die Honigwabe zum Prüfen ob es bereits bereit ist für den Honigraum und die Drohnenwabe zum Ausbau eingehängt.

 

Wachsschmelzen 12.04.2018

Wir haben beschlossen einen geschlossenen Wachskreislauf zu realisieren. Daher haben wir uns eingerichtet für das Wachsschmelzen.

Im zweiten Anlauf mit einigermassen Erfolg. Mit einem Kübel, einem Hahn und Flies von Landi und einem Dampfgerät von Conrad haben wir die Waben eingeschmolzen und Wachs gewonnen.

Es genügt das billigster Gartenflies. So kann der Abfall direkt mit dem Flies entsorgt werden und die Panscherei mit dem Abfall entfällt.

Der gewonnene Wachs wird noch einmal aufgekocht und über ein Sieb  mit Flies in eine Form (Glacébehälter) gegossen.

Das restliche benötigte Material kommt aus dem Fundus des Haushaltes.

Erschwerend, der Hahn wird von Wachs verstopft und muss nach jedem Wachsschmelzen durchgängig gemacht werden. Hier gibt es noch ein Verbesserungspotential.

Auswintern, Einengen  März/April 2018

Die Bienen halten ihre Winterruhe und wir haben sie dabei nicht gestört, sondern nur ab und zu nachgeschaut ob im Bienenwagen alles in Ordnung ist.

Beim ersten etwas wärmeren Wetter sind alle 8 Völker geflogen. Wir waren daher guter Hoffnung, dass es ihnen gut geht und alle Völker den Winter überstanden haben.

Wir haben auch bereits die Waben von hinten ausgeräumt bis Bienen sichtbar geworden sind, prüfen regelmässig ob genügend Futter vorhanden ist  und haben Vitalis gefüttert.

Wir sind nun gespannt wie es in den Bienenkästen aussieht. Leider ist der März noch einmal kalt geworden, so dass wir die Bienen noch etwas in Ruhe lassen.

Wir haben alle 8 Völker durchgesehen. Darunter sind vier starke Völker mit viel Brut und Bienen, zwei eher magere Völker, mit wenig Brut und wenig Bienen und leider 2 tote Völker.

Bei dieser Gelegenheit haben wir den Bienenkasten geputzt, Propolis abgekratzt und die Waben in einer vernünftigen Anzahl und Ordnung wieder eingehängt. Bereits haben wir auch die Drohnenwabe eingehängt - eine Mindestanzahl von Drohnen benötigt das Volk. Zudem haben wir hinter ein Trennschied eine Futterwabe zum Ausschlecken eingehängt.

Ein paar Tage später konnten wir feststellen, dass die Bienen die Drohnenwabe bereits komplett, bzw. teilweise ausgebaut haben. Daher haben wir die Ausschleckwabe entfernt und die Honigwabe oben und die Drohnenwabe zum Ausschneiden eingehängt.

Imkeranzug  Februar 2018

Leider musste ich, nachdem ich mit dem Imkern angefangen habe, feststellen, dass ich ein mittelschwerer Bienengiftallergiker bin. Es ist daher wichtig, dass ich mich gut gegen Bienenstiche schütze.

Mit meinem neuen Anzug, welcher aus zwei Netzen und einem Zwischenraum besteht, bin ich erstens etwas luftiger gekleidet und zudem ist der Stachel der Bienen zu kurz um die Distanz bis zu mir zu überbrücken. Mit Handschuhen und Stiefel bin ich bestens geschützt und habe zur Sicherheit auch immer mein Notfallset dabei.

Stockkarte für 2018

Nach einem Jahr Erfahrung haben wir die Stockkarte bereinigt.

Auf der Stockkarte halten wir alle Aktionen fest, welche wir über das Jahr machen. Wir wissen daher immer genau, was wir bereits gemacht haben und können sogar bei Unsicherheit im vergangenen Jahr nachschauen.

Winterbehandlung  12.12.2017

Bei einigermassen angenehmem Wetter, allerdings bei einer strengen Bise haben wir mit dem Oxalsäureverdampfer die Winterbehandlung gegen die Varroa gemacht.

Im Sommer wird dann ersichtlich wie gross der Erfolg war.

Wir sind gespannt auf den Effekt.

Weihnachtsmarkt Turgi  01.12.2017

Am Turgemer Weihnachtsmarkt haben wir unseren ersten Honig mit Erfolg einer breiten Bevölkerung angeboten. Erstaunlich wie viele den Schweizer Honig mögen.

Neben dem Honigverkauf hatten wir einige interessante Gespräche mit Besuchern von Turgi und der weiteren Umgebung, auch mit Imkern, welche interessiert vorbeigeschaut haben.

 

Sommerhonig abfüllen  11.11.2017

Der Sommerhonig hat nun über 3 Monate nicht kristallisiert. Der Anteil von Waldhonig ist daher vermutlich sehr gross und die Kristallisation beginnt erst viel später.

Daher haben wir beschlossen den Honig abzufüllen.

In der Zwischenzeit hat der Honig im Glas kristallisiert. Dies hat allerdings auf den Honig keinen qualitativ negativen Einfluss. Der Honig kann im Glas bei maximal 40°C im Wasserbad wieder cremig gemacht werden und ist anschliessen wieder ein paar Wochen cremig.

Füttern  September 2017

Der entnommene Honig war eigentlich von den Bienen als Futter für den Winter gedacht und muss ersetzt werden.

Es sind ca. 20 kg Zuckerwasser oder Futtersirup notwendig.

Das Futter wird in kleinen Portionen, vorzugsweise am Abend verabreicht, so dass keine Räubereien entstehen können.

Nächstes Jahr werden wir allerdings die Fütterung mit 5 kg Container vornehmen. Damit entfällt auch die Reinigung mit Natronlauge.

1. und 2. Varroabehandlung

Kurz nach dem Honigen, dh. Ende Juli, Anfang August ist die 1. Varroabehandlung und gegen Ende September nach dem Füttern die 2. Varroabehandlung angesagt.

Wir haben uns für den Liebig-Dispenser entschieden.

Der Dispenser kann in aller Ruhe zuhause vorbereitet werden und muss im Bienenkasten nur noch aufgesetzt werden.

Dieses Prinzip ist allerdings temperaturabhängig, was eine sorgfältige Auswahl der Grösse des Fliessblattes nötig macht.

Die Menge Ameisensäure, welche verdunstet, kann ohne den Stock zu öffnen durch das Fenster mit einer Taschenlampe am Säurebehälter einfach abgelesen werden.

 

Sommerhonig 2017  30.07.2017

Etwas verspätet haben auch wir den Sommerhonig geschleudert. Knapp 50 kg haben unsere noch produzierenden 2.5 Völker eingelagert.

Da der Sommerhonig auch kristallisiert, wird dieser in ca. 1..2 Monaten auch crèmig gerührt und erst anschliessend in Gläser abgefüllt.

Honig Verkauf  12.07.2017

Der erste Honig geht in den Verkauf.

Nur reduziert, da wir zuerst unsere Sponsoren mit Honig begrüssen möchten.

Das Honigglas ist mit einem Siegel versehen und einer Etikette mit zusätzlichen Informationen.

Zudem geben wir einen kleinen Flyer dazu, in welchem wir uns und unsere Beweggründe vorstellen.

 

Honig abfüllen  11.07.2017

Endlich ist es soweit.

Nach dem Schleudern wurde der Frühlingshonig fleissig gerührt um die Kristalle zu brechen. So wird erreicht, dass der Honig crèmig wird.

Vor dem Abfüllen wird der Honig vorsichtig auf 35°C aufgewärmt und abgefüllt.

Vermehren, Honig   03.06.2017

In allen Völkern sitzt wieder eine Königin. Wir haben überall frische Eier oder Brut gefunden. Die geschwärmten Völker und der Ableger haben wieder viele Bienen und konnten erweitert werden.

Vom Volk 02 haben wir einen Ableger gemacht und sind nun gespannt, wenn auch da eine Königin auftaucht.

Im Volk 02 hat es derart viel Bienen und bereits in den hintersten Honigwaben hat es Honig, so dass wir den 2. Honigraum eingerichtet haben. Unter anderen auch ein paar unbebaute Waben - nun sind wie gespannt auf das Resultat.

Die Schwarmzeit ist offenbar vorbei - wir haben keine Schwarmzellen mehr gefunden - hoffentlich.

Honigernte  26.05.2017

Es ist kaum zu glauben - trotz Schwärmerei konnten wir über 41 kg Honig aus drei Völkern entnehmen und haben den Bienen erst noch einen eisernen Vorrat belassen.

 

Schwarm einlogieren  03.05.2017

Das geschwärmte Volk haben wir nach der Kellerhaft einlogiert.

Eindrücklich diese grosse Masse an Bienen dazu zu bewegen von der Schwarmkiste in den Schweizerkasten zu laufen. Aber gemeinsam und mit viel Geduld haben wir es geschafft.

Gleichzeitig haben wir mit Oxalsäure eine Varroabehandlung durchgeführt.

Da das Volk nun auf neuen Mittelwänden einlogiert wurde, muss gefüttert werden. Zuerst mit Zuckerwasser (1:1) und anschliessend mit verdünntem Bienensiroup.

Da alle Hände voll im Einsatz waren, haben wir es versäumt Fotos zu machen - Schade.

Ableger  30.04.2017

Am Tag nach dem Schwarm haben wir aus dem Muttervolk einen Ableger gemacht. Wir haben darauf geachtet dem Volk auch Futter mitzugeben, dass wir dieses nicht durchfüttern müssen.

Da alle Hände voll im Einsatz waren, haben wir es versäumt Fotos zu machen - Schade.

Turgi schwärmt - ein Erlebnis  29.04.2017

Das erste Mal schwärmt ein Volk. Speziell - es landet in der Ecke des Bienenwagens und kann so zum grossen Glück eingefangen werden.

Da es nicht wie üblich eine Traube gegeben hat, muss die Königin gesucht und isoliert in der Schwarmkiste befestigt werden. Anschliessend wurden die Bienen in die Schwarmkiste gefegt und bis zum Sonnenuntergang haben dann auch noch die letzten Bienen den Weg in den Kasten gefunden.

Anschliessend muss der Schwarm für drei Tage in den dunklen Keller

 

Raps Blütezeit, interessante Überlegung   27.04.2017

Das Wetter ist nicht sehr bienenfreundlich, es ist zu kalt und die Bienen fliegen nicht und bringen damit keinen Honig nach Hause. Aber der Raps, ein wesentlicher Bestandteil des Frühlingshonig, blüht bereits.

Es wird aber festgestellt, dass der Raps nicht über eine bestimmte Zeit blüht, sondern dass es eine Frage der Summe der Temperaturtage ist.

Dh. bei tiefen Temperaturen verlängert sich die Blütezeit.

Es kann also gehofft werden, dass die Blütezeit sich verlängert und doch noch in die Zeit etwas höherer Temperaturen fällt, so dass die Bienen fliegen und Nektar einholen können.

Bin mal gespannt.

 

Erster Honig   23.04.2017

Durch eine Fehlleistung der Bienen des Bienenvolkes 3 sind wir zum ersten Honig gekommen.

Die Bienen haben zwar die Drohnenwabe für Drohnen ausgebaut aber mit Honig gefüllt - warum auch immer.

Der Honig schmeckt  vorzüglich.

 

Drohnen-Schnitt   23.04.2017

Das erste Mal wurde die Drohnenwabe geschnitten. Wir haben diese auch nach Varroa-Milben abgesucht und ein paar wenige gefunden.

Honigraum    15.04.2017

Die hinterste Honigwabe im Brutraum ist voller Honig, der Raps blüht.

Der Honigraum wird installiert. Es wird vorerst nur ein Drittel des unteren Honigraumes mit Mittelwänden gefüllt. So wird verhindert, dass die Königin in den Honigraum Brut ablegen geht.

Umlogieren   06.04.2017

Nach 5 Tagen wird umlogiert in die Schweizerkästen.

Es wird gebaut wie verrückt.

Die Drohnenwaben in der kombinierten Futter- und Drohnenwabe wird belassen. Ein kleiner Bestand an Drohnen braucht das Bienenvolk.

Zusätzlich wir im Brutraum in der oberen Hälfte eine Honigwabe und in der unteren Hälfte eine leere, ungedrahtete Wabe für den Drohnenbau eingehängt.

Höschen

Schon fliegen die ersten Bienen mit Höschen ein. Dh. es wird fleissig Pollen gesammelt, die Nährung für die Brut.

Suchflug

Die Bienen fliegen aus auf den Suchflug

Erste Aktion   01.04.2017

Und schon ist die erste Aktion fällig. Die Bienenvölker werden mit einer sogenannten Drohnenwabe versehen, welche die Bienen selber verbauen können.

Die Bienen werden angeliefert   01.04.2017

Die Bienen werden am zukünftigen Platz in ihrem bestehenden Kasten aufgestellt und nach 3..4 Tagen in ihr definitives Heim umlogiert.

So können sie sich auf den neuen Standort einfliegen und finden nach dem umlogieren problemlos wieder zurück.