Ferien Côte d'Azure

Um 3:00 sind wir aufgestanden und um 4:20 Uhr Richtung Bormes les Mimosas abgefahren.

Über Lyon, Oranges und Toulon, wo wir noch eine Ehrenrunde gemacht haben (benutze nie alte Karten) sind wir dann tatsächlich in Bormes les Mimosas gelandet.

Nach dem ersten übermüdeten gefluche über den Zeltplatz Camping du Domaine und alles und über die vier Sterne, trotz Steh-WC haben wir unseren Wohnwagen auf einer Monster Parzelle aufgebaut und Eliane vis-à-vis Ihr Zelt.

                                

Nach dem zweiten Tag waren wir super eingerichtet. Dieses Mal sogar mit SAT-Anlage. Auch fliessend Frisch- und Abwasser war vorhanden, was die Kocherei wesentlich vereinfacht.

Auf dem Campingplatz hatte es sogar einen Coiffeur.

 

Wir wohnten zwar auf und hinter dem Hügel aber ennet dem Hügel gab es eine wunderschöne Aussicht aufs Meer.

      

 

Am Donnerstag konnten wir uns in St. Tropez davon überzeugen, dass es immer noch Leute gibt mit viel Geld. Vor allen Dingen in England immatrikulierte Schiffe jeder Grössenordnung konnten bestaunt werden.

In den diversen Gässchen war es interessant, schön und angenehm.

   

 

Am Samstag bin ich auf die Idee gekommen, dass wir nach Le Lavandou spazieren und dieses Städtchen und den Hafen besuchen könnten.

Dort konnten wir eine Gruppe von Menschen beim Petanque spielen beobachten.

Das Städtchen war wirklich schön aber um die Mittagszeit sehr heiss. Insbesondere der Nachhauseweg bei brütender Mittagshitze und den Gang auf den Hügel zu unserem Zeltplatz hat uns komplett geschafft, so dass wir anschliessend ruhig auf dem Platz geblieben sind.

 

Einzig Erich wurde sehr aktiv. Hatte es doch das erste Mal so richtig Wind, so dass er im grösseren Wellengang das erste Mail surfen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz allen Unkenrufen in den Medien ist das Sonnenbaden immer noch absolut Inn.

   

 

 

Bormes les Mimosas ist eine sehr grosse Gemeinde mit sehr viel Land in den Bergen. Das Dörfchen Bormes Village ist sehr gepflegt. Dort wurden wir auch von Eliane zum Geburtstagsessen eingeladen. Dies am Tag der Franzosen - wann wohl?

  

 

Auf einem Ausflug in die Berge nach Collobrières habe ich dieses Bild machen können.

 

Am letzten Ferientag vor dem Einpacken haben wir noch einen Ausflug über den Col du Canadel gemacht. Ein Hinweisschild auf ein Restaurant bewog uns über die Krete des ersten Hügelzuges wieder zurück zu fahren.

Dort fanden wir das Restaurant "Relais du Vieux Sauvaire". Ein schönes Restaurant mit Bademöglichkeit und grossen Tennisplätzen. Wirklich zu empfehlen.

Vor dem Mittagessen trieb es Bernadette in die Dürre Blumen suchen und Manuel auf einen Baum.

                          

Auf dem Rückweg hatten wir eine schöne Aussicht auf die Bucht in welcher wir mit dem Wohnwagen wohnen.

Ein Feuerwehrauto hat angehalten und uns gebeten nicht vom Weg abzuweichen, da es überall in den Bergen Feuer habe.

Später haben wir dann gehört, dass es tatsächlich in Bormes les Mimosas, d.h. ein paar Hügelzüge weiter hinten gebrannt hat und dass die Flugzeuge, welche wir gesehen haben wirklich Löschflugzeuge gewesen sind.

In der Tagespresse konnten wir am darauffolgenden Tag noch erfahren, dass im Hinterland von St. Tropez und Fréjus ein Jahrzehntefeuer ausgebrochen ist, welches 1300 Feuerwehleute zum Löschen nötig machte. Mehrere Campingplätze mussten evakuiert werden und die Campeure verloren ihr ganzes Hab und Gut - noch einmal Schwein gehabt. Dies nur 30 km von uns entfernt.

 

Am Sonntag hiess es wieder abreisen. Um 8.30 Uhr sind wir in Bormes les Mimosas abgefahren und nach einer anstrengenden Fahrt mit einigen Halten 12 Stunden später wieder in Turgi eingetroffen.

 

 

Das Wetter heute: