Ferien   Appenzellerland

Eliane ist selbständig und die beiden Buben Erich und Manuel sind angemeldet im Lager mit Herrn Neumann.

Daher haben wir uns entschlossen mit dem Wohnanhänger in einem uns unbekannten Gebiet, dem Appenzellerland, Ferien zu machen.

 

Auf 850 m.ü.M. in schönster Aussicht durften wir unseren Anhänger mitten auf einer Kuhwiese aufstellen.

Nicht ganz unproblematisch, da es vorher viel geregnet hat.

Aber mit etwas Aufwand haben wir den Anhänger und das Tunnelzelt aufgestellt und uns für eine Woche wohnlich eingerichtet.

Der Campingplatz ist direkt einem Gasthof angegliedert, wo wir uns kulinarisch verwöhnen lassen konnten.

Appenzell ist ein wunderschönes Städtchen mit schönen, stattlichen Häusern.

Im Museum in Appenzell konnten wir uns ein- denken in die Sitten und Gebräuche des Appenzellerlandes.

Per Zufall haben wir gehört, dass eine Viehschau stattfinden wird.

Tatsächlich kamen von überall her die Sennen mit Ihrem Vieh und fanden sich zusammen auf dem Bierbrauer-Platz.

Dort wurden die Kühe und Stiere mit einem längeren Prozedere einsortiert und anschliessend prämiert.

Der Säntis ist auch von unten sehr eindrücklich.

Leider wurden gerade vor unserer Ankunft ein paar Cars ausgeladen und wir haben auf die Hochfahrt verzichtet und haben auf der Schwägalp einen kleinen Spaziergang gemacht.

Früh am Morgen sind wir zur Ebenalp gestartet . Eine eindrückliche Gegend mit grossen ebenen Matten und steilen Gebirgsketten.

Eine eindrückliche Höhle liegt gerade unterhalb der Ebenalp.

Zwischen 50'000 und 30'000 vor Christus lebten hier nicht nur Höhlenbären sondern auch Menschen.

Im früheren Eremitenhaus, 1972 nachgebaut können verschiedene Fundgegenstände besichtigt werden.

Direkt in der Höhle mit einem kleinen Glockenturm direkt unterhalb der Felswand ist das Wildkirchli eingebaut.

Auch direkt an die Felswand gebaut ist die frühere Sennerei und heutige Gasthof Aescher. In der Stube und auf dem WC konnten wir sehen, wie der Holzbau direkt an die Felswand gebaut wurde.

Direkt unter der Felswand entlang führt der Wanderweg mit einem abschliessend steilen  Zick-Zack Weg hinauf wieder zurück auf die Ebenalp.

Für untrainierte Personen wie wir knapp an der Grenze des möglichen.

Nach der Brandkatastophe vom Jahre 1838 wurde das Dorf komplett neu wieder  in der bürgelich-ländlichen Spielart des Biedermeier Stil aufgebaut.

Der gesamt Dorfkern bewahrte bis heute die grosse stilistische Einheit.